Pavement Management System viadonau (DE)

Wien, im September 2018:


In Zusammenarbeit mit der TU Wien wurde ein Pavement Management System für 350 km Treppelwege der Donau für die viadonau von 2010 bis 2015 entwickelt. Mit dem Update von 2016 – 2018 wurden wesentliche Funktionen zu Prognose, Maßnahmenplanung und Budgetierung ergänzt.


Schlaglöcher auf Treppelwegen an der Donau gehören der Vergangenheit an.

Projekttitel

Pavement Management System Treppelwege – ein Erhaltungsmanagement für

Treppelwege und Begleitwege entlang der Donau


Auftraggeber

viadonau


Art

Forschungsprojekt


Dauer

2010 bis 2015 (Entwicklung) bzw. 2016 – 2018 (Update)


Partner/Rolle

TU Wien – Institut für Verkehrswissenschaften (Entwicklung) mit Katrin Haselbauer und Alexander Haberl sowie HOFFMANN CONSULT (Update) mit Valentin Donev und Alexander Haberl


Projektziele

Entwicklung eines neuen Pavement Management Systems, das alle relevanten Aspekte von der Zustandserfassung und Auswertung über die Maßnahmenplanung und Budgetierung sowie Ausschreibung in einem Softwaretool beinhaltet.


Ergebnisse

Ausgehend von der Analyse der Anforderungen wurde ein vollständiges Pavement Management System für die Treppelwege entwickelt und in ein Softwaretool umgesetzt. Weiters wurden die Erfassungsdaten ausgewertet, Zustands- und Kostenfunktionen abgeleitet und Prognosen der Zustands- und Kostenentwicklung bis 2030 durchgeführt.


Das entwickelte PMS stellt eine einfache Basisversion dar und wird von der viadonau im Zuge der jährlichen Zustandserfassung sowie Maßnahmenplanung eingesetzt. Die laufende Erfassung sowie Eingabe der durchgeführten Maßnahmen erlaubt die Ableitung realistischer Kostenfunktionen für Maßnahmenoptimierung und Budgetierung.


Das Pavement Management System hat sich seit seiner Einführung praktisch bewährt und bildet die Grundlage für den inzwischen entwickelten wesentlich umfassenderen Ansatz für ein PMS am hochrangigen Straßennetz (vgl. Habilitation Hoffmann 2018 bzw. Dissertation Donev 2020). Mit diesem ist eine spezifische Optimierung von Bauloslänge, Maßnahmenwahl und Timing unter Einbeziehung von Kunstbauten möglich, was gegenüber allen herkömmlichen Ansätzen Einsparungen von mindestens 10-15% erlaubt.



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